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Ministerin Staudte.: „Machen Sie mit beim Holzbaupreis Niedersachsen 2026!“
Wettbewerbsbeiträge bis zum 3. Juli 2026 einreichen

Hannover.
Der Holzbaupreis Niedersachsen geht in die sechste Runde: Ab sofort können Holzbau-Objekte für den regionalen Wettbewerb eingereicht werden. Gesucht werden einzigartige Gebäude in Holzbauweise, die ihren Standort in Niedersachsen haben. Die Einreichungsfrist endet am 3. Juli. Der Wettbewerb findet im zweijährigen Turnus statt und visualisiert die Vielfalt sowie das hohe architektonische und technische Niveau des Holzbaus.

Niedersachsens Forstministerin Miriam Staudte (Schirmherrin): „Fast jedes vierte neue Wohngebäude in Deutschland entsteht heute schon in Holzbauweise. In Niedersachsen wurden 2025 bei den Nicht-Wohngebäuden sogar 28 % aller Neubauten überwiegend mit Holz gebaut. Das zeigt, dass das Bauen mit Holz längst kein Nischenmarkt mehr ist. Der Holzbau ist ein zentraler Baustein für die Bauwende und steht für klimafreundliche, ressourcenschonende Bauweisen. Holz ermöglicht als nachwachsender Rohstoff aber nicht nur langfristige CO₂-Einsparungen: Es sorgt zum Beispiel auch für gutes Raumklima, bietet hohe Tragfähigkeit bei geringem Gewicht und eine gute Wärmedämmung. Gerade im Flächenland Niedersachsen bietet Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft wertvolle Chancen für wirtschaftliche Innovationen und stärkt regionale Wertschöpfungsketten.“
Ziel des Wettbewerbs ist es, den modernen Holzbau in Niedersachsen weiter zu stärken, Erfolgsmodelle sichtbar zu machen und Impulse für eine zukunftsgerichtete Baukultur in Niedersachsen zu setzen.

Wer kann wie mitmachen?
Zur Teilnahme am Holzbaupreis berechtigt sind Bauherrinnen und Bauherren, Architekturbüros, Ingenieurbüros sowie Holzbaubetriebe, die ihre realisierten Projekte einreichen möchten. Ausgezeichnet werden Gebäude, bei denen Holz und andere nachwachsende Rohstoffe eine zentrale Rolle in der Konstruktion spielen und die durch Nachhaltigkeit, gestalterische Qualität und innovative Lösungen überzeugen.
Die Auslobung richtet sich an alle, die mit ihren Projekten zeigen, welches Potenzial im Baustoff Holz steckt. Voraussetzung ist die Fertigstellung der Baumaßnahmen zwischen Januar 2024 und Juni 2026 und der Standort im Bundesland Niedersachsen. Eine Teilnahme ist bis zum 3. Juli über ein neues Online-Portal möglich. Alle Details zu den Teilnahmebedingungen finden Sie unter: www.holzbau-in-niedersachsen.de.

Hintergrund zum Wettbewerb: Der Holzbaupreis Niedersachsen zeichnet Gebäude aus, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen und damit die Ziele von Klimaschutz und Nachhaltigkeit umsetzen. Der Baustoff Holz soll dabei in den wesentlichen vor allem tragenden Konstruktionselementen der Gebäude wiederzufinden sein. Eine Besonderheit bildet der Sonderpreis „Zirkuläres Bauen und Naturbaustoffe“, bei dem der Fokus auf der Kreislaufwirtschaft und der Wiederverwendung von Gebäudeteilen liegt. Weitere nachwachsende Rohstoffe wie Stroh und Hanf ergänzen das Portfolio der Bau- und Dämmstoffe durch ihre Vorteile des ressourcenschonenden Anbaus, der CO2-Bindung und wertvollen Eigenschaften für die Recyclingfähigkeit.
An den ausgezeichneten Projekten des Holzbaupreises 2024 lässt sich das Potenzial und die Bandbreite des Holzbaus sehr gut ablesen (Pressemitteilung).

Der Holzbaupreis wird unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gemeinsam von der Sparte „proHolz Niedersachsen“ innerhalb des 3N Kompetenzzentrums Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V. sowie dem Landesbeirat Holz e.V. ausgelobt. Eine unabhängige Fachjury aus Expertinnen und Experten wird die Preise vergeben und zusammen mit der Schirmherrin Ministerin Miriam Staudte im November 2026 verleihen.

Sollten Sie Fragen haben oder weiteres Material benötigen, wenden Sie sich gerne an folgenden Kontakt:

3N Kompetenzzentrum e.V. - proHolz Niedersachsen
Tjorven von Grambusch
Tel: 0551-3073811
E-Mail: vongrambusch@3-n.info

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