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In Niedersachsen sind in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche Wärmenetze entstanden – im ländlichen Raum vor allem an Holzheizwerken und Biogasanlagen. Sie ermöglichen die Versorgung umliegender Gebäude mit Wärme aus erneuerbaren Energiequellen. Auf diese Weise können 68 % der Wärme niedersächsischer Biogasanlagen genutzt werden.

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Für viele Technologien der rationellen und umweltschonenden Energieerzeugung ist ein Zusammenschluss mehrerer Wärmeverbraucher eine notwendige Voraussetzung, da ein bestimmter Mindestwärmebedarf erforderlich ist. Ein Wärmenetz ist zudem flexibler gegenüber neuen Entwicklungen als Einzelheizanlagen, da die Erzeugungstechnik ohne Eingriffe bei den Wärmekunden erneuert werden kann.

Die aktuelle Energie- und Klimakrise verstärkt die Nachfrage nach regionalen Lösungen auf der Basis von erneuerbaren Energiequellen. Sie können mit Betreibern von Energieanlagen oder als Gemeinschaft der Verbraucher entstehen. Wie werden tragfähige Konzepte entwickelt? Welche Energieträger sind dafür geeignet? Welchen Beitrag können Kommunen dabei leisten?

Das Seminar stellte die Handlungsmöglichkeiten anhand von Erfahrungen bestehender Netze vor. Es richtete sich an Betreiber von bestehenden und zukünftigen Wärmenetzen ebenso wie an Kommunen und kommunale Energieversorgungsunternehmen. Es schloss mit der Besichtigung des im Herbst in Betrieb gegangenen Netzes in Nienhagen, das mit Wärme aus einer Biogasanlage und einem Holzkessel versorgt wird.

Eckdaten

Termin:

7. März 2023

Ort:


Gaststätte Deutsches Haus
Hauptstr. 110
31637 Rodewald
Deutschland

Teilnahmebeitrag:

90,00 € (zzgl. MwSt.)
Ermäßigt 45,00 € (zzgl. MwSt.)

Einladungsflyer:

Einladung – Wärmenetze als Baustein der dezentralen Energieversorgung [pdf; 0,7 MB]

Programm

Moderation:
Theresa Weinsziehr | Energieagentur Heidekreis, Bad Fallingbostel

ab 09:30 Uhr

Empfang und Registrierung


10:00 Uhr

Begrüßung
Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer | 3N Kompetenzzentrum e. V.
Theresa Weinsziehr | Energieagentur Heidekreis, Bad Fallingbostel

10:15 Uhr

Welche Erzeugungstechnologien sind wo erfolgreich?
Michael Kralemann | 3N Kompetenzzentrum e. V.


10:45 Uhr

Kommunale Wärmeplanung mit Abwärme und erneuerbaren Energien
Prof. Dr.-Ing. Stefan Holler | HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen


11:15 Uhr

Wer macht‘s? Wärmeversorgung durch eine Bürgergemeinschaft
Pascal Lang | EGIS Energiegenossenschaft Inn-Salzach eG


11:45 Uhr

Fördern und Fordern – der rechtliche Rahmen
Michael Kralemann | 3N Kompetenzzentrum e. V.

12:15 Uhr

Mittagspause

13:15 Uhr

Holz als regionaler Energieträger – Quellen, Bereitstellungswege, Potenziale
Arne Memmen | Agrarservice Memmen, Sande


13:45 Uhr

Soltau setzt auf Geothermie – ein Wärmenetz für das Stadtzentrum
Nicola Sausse | Stadtwerke Soltau GmbH


14:15 Uhr

Das Beispiel Suderbruch – Wärmeversorgung aus Landschaftspflegeholz
Steffen Duensing


14:35 Uhr

Das Beispiel Nienhagen – Erfahrungen von Bau und Inbetriebnahme
Milan Lohse | Lohse Biogas GmbH & Co. KG, Gilten

14:55 Uhr

Abfahrt zur Besichtigung

15:15 Uhr

Besichtigung der Heizzentrale Nienhagen

16:00 Uhr

Seminarende

Veranstalter

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In Kooperation mit

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Kontakt

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Michael Kralemann

Bioenergietechnik | -wirtschaft

+49 551 30738-18
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