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Durch deutlich günstigere Preise pro zurückgelegter Distanz, stark reduzierte CO2- und Stickstoffemissionen – und das alles mit der vertrauten Verbrennungstechnologie – sind Erdgasfahrzeuge die heimlichen Superstars des Individual- und ÖPN-verkehrs. Im ÖPNV vieler europäischer Städte fahren die Stadtbusse mittlerweile mit CNG – zum Beispiel in Linköping (Schweden) oder Verona (Italien).
Einzige Limitierung dieser mittlerweile sehr weit entwickelten und sicheren Technologie ist nur die immer noch relativ geringe Anzahl an Erdgas- bzw. CNG-Tankstellen. Doch jedes Jahr kommen hier neue Tankstellen dazu, die sich nach und nach zu einem engmaschigen Netz über Deutschland und Europa ausbreiten. Erdgas bzw. CNG als größtenteils fossiler Brennstoff muss jedoch immer noch mit hohem Aufwand aus der Erde gefördert werden.

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Der nächste logische Schritt hin zu einer erneuerbaren Mobilität für Verbrennungsmotoren stellt daher die Nutzung von Biomethan dar. Biomethan ist ein Produkt des Veredlungsprozesses von Biogas auf eine so hohe Reinheit, dass es in seinen Eigenschaften identisch zu Erdgas bzw. CNG ist. Mittlerweile speisen bereits zahlreiche Biogasanlagen ihr Biogas nach der Aufbereitung entweder direkt in das Erdgasnetz ein, in einzelnen Fällen wird das Biomethan sogar direkt “ab Hof” vermarktet.

Die 3-tägige internationale Konferenz “Fortschritt bei der Biomethan-Mobilität” baut eine Brücke zwischen Technologie und Endnutzer. Der neueste internationale Stand der Wissenschaft und erfolgreiche Beispiele der Umsetzung dieses herausfordernden Teilbereichs der Mobilität werden hier vorgestellt.

Die Firmenausstellung während der beiden Konferenztage sowie die Exkursion zu ausgewählten Biogas-Aufbereitungsprojekten und Biomethan-Mobilitätslösungen in der Region bringt die Teilnehmer in den direkten Kontakt mit der Technologie.

Am dritten Tag der Veranstaltung wird eine Exkursion zu zwei unterschiedlichen Konzepten im Bereich der Biomethan-Mobilität angeboten. Sie erleben im Rahmen geführten Tour den täglichen Anlagenbetrieb hautnah. Durch den direkten Kontakt mit dem Betreiber und lokalen Experten können Sie sich auf den aktuellen Stand bringen.

Die Konferenz richtet sich an:

  • Betreiber von Biogasanlagen, die nach Möglichkeiten des Weiterbetriebs ihrer Anlage nach Auslauf des EEG suchen
  • Umweltgutachter
  • Fachpresse
  • Ingenieurbüros im Bereich Energieberatung
  • Forschung & Entwicklung
  • Erdgasversorger
  • Für CO2-Minderung zuständige Vertreter von Ministerien
  • Ministerien im Bereich Umwelt, Verkehr, Energie
  • Gasinfrastruktur-Manufakturen (Gasmessung, Gasanalyse, Rohrleitungsbau)
  • Politische Entscheidungsträger im Bereich CO2 Emissionsminderung
  • CO2-Minderung im Verkehrsbereich
  • Beratende Dienstleister im Bereich Mobilitätsberatung
  • Stadtwerke und Flottenbetreiber (z.B. Carsharing-Modelle
  • Vertreter der Automobilindustrie

Call for Papers

Das Call for Papers läuft ab sofort bis zum 1. März 2019. Einreichungen sind zu den folgenden Themen möglich:

  • Überblick und politische Rahmenbedingungen
  • Entwicklung neuer Technologien bei der Aufbereitung
  • Anpassung der kontinuierlichen Biogasproduktion an die diskontinuierlichen Betankungsvorgänge von Fahrzeugen
  • Geeignete Fahrzeugtypen und Antriebstechnologien
  • Best-Practice Beispiele bei der dezentralen Erzeugung und Verwertung
  • Bio LNG
  • Praktikerforum
  • Innovations- und Firmenforum

Termin:

15. bis 17. Oktober 2019

Ort:

Neubausaal Schwäbisch Hall
Rosenbühl 14
74523 Schwäbisch Hall
Deutschland

Alle weiteren Informationen zum Call for Papers, Programm und Anmeldung finden Sie auf der Internetseite www.ibbk-biogas.de.