Heute vor 20 Jahren wurde das 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen – Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e. V. als Projekt gestartet und später in einen gemeinnützigen Verein verstetigt. Seit 2006 setzt sich 3N dafür ein, die stoffliche und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe sowie die Entwicklung einer nachhaltigen Bioökonomie in Niedersachsen voranzubringen.

Feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung am 3. Februar 2006. vorne: Friedrich Scholten (Landwirtschaftskammer Niedersachsen), Prof. Dr. Martin Thren (HAWK), Hermann Bröring (Landkreis Emsland), Dr.-Ing. H.-D. Jansen (Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik DIL); hinten: Dr. Anke Grieße (Niedersächsisches Umweltministerium), Prof. Dr. Michael Nelles (HAWK), Dr. Gerd Höher, Friderich-Otto Ripke (beide Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium), Dr. Werner Brinker (EWE)
Feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung am 3. Februar 2006. vorne: Friedrich Scholten (Landwirtschaftskammer Niedersachsen), Prof. Dr. Martin Thren (HAWK), Hermann Bröring (Landkreis Emsland), Dr.-Ing. H.-D. Jansen (Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik DIL); hinten: Dr. Anke Grieße (Niedersächsisches Umweltministerium), Prof. Dr. Michael Nelles (HAWK), Dr. Gerd Höher, Friderich-Otto Ripke (beide Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium), Dr. Werner Brinker (EWE)

3N versteht sich als zentrale Informations- und Kommunikationsplattform für Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Wirtschaft, Politik und Praxis. Ausgehend von den Vorgängerprojekten NaRoNet und BEN wurde über zwei Jahrzehnte ein Netzwerk aufgebaut, das regionale Wertschöpfung fördert, Wissen vermittelt und Praxisprojekte zu Themen wie Bioenergie, neue Holzwerkstoffe, Kreislaufwirtschaft oder nachhaltige Landnutzung koordiniert.

„20 Jahre Bestehen sind kein Selbstzweck, sondern Ausdruck einer anhaltenden, praxisorientierten Arbeit für nachhaltige Rohstoffe und Bioökonomie“, sagt Dr. Carolin Schneider, Geschäftsführerin des 3N Kompetenzzentrums. „Wir haben ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen aufgegriffen und gemeinsam mit Partnern Lösungswege entwickelt. Dieser Netzwerk- und Wissensverbund ist heute stärker denn je.“

Dr. Schneider hat die Geschäftsführung zum 1. August 2025 übernommen und bringt umfangreiche Erfahrung in nachhaltiger Landnutzung und Innovationsprozessen mit.

In den letzten Jahren hat 3N die Vernetzung und Projektarbeit auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene ausgebaut. Es unterstützt Partner beim Zugang zu Innovationsförderung, fördert Technologietransfer, organisiert Veranstaltungen und wissenschaftliche Publikationen und wirkt an sektorübergreifenden Initiativen mit.

Ausgewählte Themen und Schwerpunkte der letzten Jahre:

  • Unterstützung der niedersächsischen Biogasbranche durch Demonstrationsprojekte zum verstärkten Einsatz von Wirtschaftsdünger, der Diversifizierung von Energiepflanzen und die Erarbeitung von Wärmenutzungskonzepten
  • Initiierung und Koordination mehrerer EU- und nationaler Projekte in Bereichen wie nachhaltige Landnutzung, energetische Nutzung regionaler Biomasse und innovative Produktketten sowie Trägerschaft der landesweiten Kompetenzstelle Paludikultur
  • Aufbau und Begleitung praxisrelevanter Initiativen entlang der Wertschöpfungsketten nachwachsender Rohstoffe z.B. bei der Verwendung nachwachsender Rohstoffe in Biokunststoffen und Baumaterialien

Über 3N

Das 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen – Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e. V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Werlte (Niedersachsen) und weiteren Büros in Göttingen und Bad Fallingbostel. Es vernetzt rund 40 Mitglieder und Förderer aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand zur Förderung nachhaltiger Rohstoff- und Bioökonomie-Strategien.