Neue Broschüre zeigt Potenziale und Hemmnisse auf und liefert Handlungsempfehlungen für Politik und Wissenschaft

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Die Vergärung von Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen ist eine wichtige Maßnahme im Klimaschutzprogramm 2030, um Methanemissionen aus der Tierhaltung zu reduzieren. Derzeit wird jedoch nur ein Teil der in Deutschland anfallenden Wirtschaftsdüngermengen energetisch genutzt. Die jetzt veröffentlichte Broschüre „Vergärung von Wirtschaftsdüngern in landwirtschaftlichen Biogasanlagen“ nennt die wichtigsten Stellschrauben, um mehr Gülle, Mist & Co. für die Energieerzeugung zu erschließen.

Darüber hinaus liefert die Broschüre tierhaltenden Landwirten und Biogasanlagenbetreibern umfangreiches Grundlagenwissen zum Thema Güllevergärung. Akteure aus Beratung und Anlagenbau, von Banken, Behörden und aus der Politik finden ebenfalls wertvolle Informationen.

Einen wichtigen Anteil nimmt die Betrachtung zukünftiger Geschäftsfelder ein, u. a. die Inanspruchnahme der Festvergütung nach Erneuerbare-Energien-Gesetz, die flexible Stromerzeugung zum Ausgleich von Wind- und Solarstrom, die Vermarktung von Biomethan als Kraftstoff oder der Betrieb von Gemeinschaftsanlagen. Fünf Anlagensteckbriefe veranschaulichen Lösungen aus der Praxis. Sie reichen von der Güllekleinanlage mit Vor-Ort-Verstromung bis zu größeren Konzepten mit flexibler Stromerzeugung, Wärmenutzung oder Biomethanbereitstellung.

Die Broschüre „Vergärung von Wirtschaftsdüngern in landwirtschaftlichen Biogasanlagen“ entstand im Rahmen des Projekts GuelleProspekt, das vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert wurde. Der Abschlussbericht steht auf fnr.de unter dem Förderkennzeichen 2223WD002 A-B zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. vom 6. Oktober 2026