Aktuelles aus dem Projekt


Projektbeschreibung

Bauen und Sanieren mit Holz hat eine besonders gute Ökobilanz, vor allem wenn die Konstruktion auch leicht wieder demontiert und wiederverwendet werden kann.
Bauen und Sanieren mit Holz hat eine besonders gute Ökobilanz, vor allem wenn die Konstruktion auch leicht wieder demontiert und wiederverwendet werden kann.

Die Innovationsaktionen des Holzbau Cluster Niedersachsen richten sich mit gezielten Informations- und Weiterbildungsangeboten an Unternehmen der Holzbaubranche. Den mittelständisch geprägten Unternehmen (und deren Beschäftigten) soll der Zugang zu aktuellem Fachwissen, zu Methoden und neuen Technologien in den Bereichen Verminderung des CO2-Fußabdruckes und der Materialeffizienz kompakt unter Einbindung digitaler Wissensplattformen erleichtert werden.

  • Ziel ist hierbei die beschleunigte Einführung und Verbreitung innovativer Technologien und digitaler Softwarelösungen (CO2 -Fußabdruck, Nachhaltigkeitsbewertung)
  • Durch Netzwerkangebote soll die Zusammenarbeit verschiedener Akteure unterstützt und der Wissenstransfer in die Praxis und innerhalb der Branche forciert werden.

Dabei geht es darum, die Klimaschutzaspekte des Bauens mit Holz allgemeinverständlich darzustellen und stärker in der Bauplanung und -ausführung zu berücksichtigen. Den Holzbaubetrieben soll ein anwenderfreundliches Web-basiertes Klimabilanzierungstool als Kalkulationswerkzeug an die Hand gegeben werden. Die ausgewiesene CO2-Minderung kann als Argumentationshilfe beim Kunden eingesetzt werden.

Auch durch eine verbesserte Erfassung und bauliche Wiederverwendung von gebrauchtem Holz lässt sich der Mangel an Schnittholz reduzieren und der Klimaschutz fördern.
Auch durch eine verbesserte Erfassung und bauliche Wiederverwendung von gebrauchtem Holz lässt sich der Mangel an Schnittholz reduzieren und der Klimaschutz fördern.

Ein weiterer, jüngst besonders bedeutsam gewordener Aspekt ist die Notwendigkeit, verstärkt holzsparende Konstruktionsweisen und nachhaltig verfügbare Holzsortimente zu nutzen, da das klassische Fichtenbauholz trotz des gegenwärtigen Massenanfalls von Kalamitätsholz knapp und teuer geworden ist. Die Zunahme der Bauholznachfrage bei steigenden Holzbauquoten erfordert einen nachhaltigeren Umgang mit der Ressource Holz.

Durch Fachvorträge und Seminare soll externes Wissen zu diesen Themen gesammelt, aufbereitet und mittels webbasierter Akteurs-Infoplattform in den Innovationsprozess der Unternehmen eingespeist werden. Besonders die Vernetzung zwischen Architekten und Fachplanern für den Holzbau und Zimmereibetrieben soll gefördert werden, damit Fachwissen schon frühzeitig in die Planung einfließen kann. Ein digitales Veranstaltungsformat mit virtueller Messe und Fachforen soll ebenso den Wissenstransfer unterstützen und Betrieben die Teilnahme an den Clusteraktivitäten erleichtern.

In Zeiten knapper und stark gestiegener Schnittholzpreise kann es sich lohnen, die regionale Schnittholzversorgung durch den Einsatz (mobiler) Kleinsägewerke zu ergänzen.
In Zeiten knapper und stark gestiegener Schnittholzpreise kann es sich lohnen, die regionale Schnittholzversorgung durch den Einsatz (mobiler) Kleinsägewerke zu ergänzen.
In diesem Zusammenhang soll die Möglich­keit einer verstärkten regionalen Holzversorgung (mobile Kleinsägewerke) und die verstärkte Verwendung von Sortimenten anderer Baumarten (Laubholz) sowie die Recyclingfähigkeit und die Nutzung von Gebrauchtholz unterstützt werden.

Im Zuge der Vorbereitung und Durchführung der einzelnen Maßnahmen wird zugleich der Informationsaustausch zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungs­ein­richtungen und anderen Beteiligten des Innovationsclusters Holzbau Niedersachsen gestärkt.

Projektpartner

in Kooperation mit

Gefördert durch

1
2

Laufzeit

Juli 2021 bis November 2021

Ansprechpartner

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Dr. Ernst Kürsten

+49 551 30738-13
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Inga Jordan

+49 551 30738-11
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